Moin!
Ich bin Linnea, eine der FÖJlerinnen auf der Birk.
Mit etwas Verspätung (aufgrund unglaublicher Prokrastination und sehr ungünstigen technischen Problemen) werde ich euch jetzt von unserem Oktober erzählen, bzw. ich werde es versuchen, denn es ist mal wieder so viel passiert, dass ich bestimmt mindestens die Hälfte vergessen habe hier aufzuschreiben.
Für uns begann der Oktober mit dem Mähen im Naturschutzgebiet Os, bzw. dem Abtragen von dem abgemähten Gras. Wir verbrahten den gesamten Tag damit. Einer pferchte mit dem Brielmeier das Gras zu Schwaden zusammen (-was mit Abstand am meisten Spaß gemacht hat!) und die anderen fuhren mit dem Kettendümper hinterher und schaufelten das Graß auf die Ladefläche, während einer oben auf dem Gras stand und den ganzen Haufen zurecht trampelte.
Als es zu regnen begann, machten wir Pause und genossen die Aussicht auf dem Wall unter einem großen Apfelbaum und snackten die besten Äpfel, die ich jemals gegessen habe! Das sahen die Rinder aus dem Gebiet auch so und so schlossen wir sehr schnell eine ehrliche, tiefgründige Freundschaft mit ihnen (ganz ohne Bestechung...).
Als es nicht aufhörte zu regnen beschlossen wir, dass wir uns von Wind und Wetter nicht aufhalten lassen und beendeten die Arbeit im strömenden Regen. Wir verbrachten auch die nächten Tage damit, das Gras von der Fläche abzutragen. Als das geschafft war, ging es weiter zum Winderatter See, um dort weiter zu machen.
Im Oktober stand auch das zweite Seminar in der Klöndeel an. Neben vielen FÖJ- Tänzen und Energizern, gab es auch einen Ausflug nach Haithabu und tolle Workshops, bei denen wir unter anderem lernten, wie man Shelter baut, Rucksäcke richtig packt und leckeres Brot selber backt (sehr zur Freude der restlichen Semiargruppe!).
Meine persönlichen Highlights waren allerdings: das Lagerfeuer, dass Marie mit Eisen und einem Feuerstein entfacht hatte und der letze Abend am Kamin, an dem wir alle gemeinsam ABBA Songs sangen. Nach einer Woche war es dann auch schon wieder vorbei und wir haben uns alle gefreut wieder zurück auf die Birk zu kommen.
Dort wartete auch eine riesen Überraschung auf uns, was für mich definitiv auch das Highlight des Oktobers war. Denn als wir das nächste Mal bei den Pferden waren, bemerkten wir auf einmal, dass es Zuwachs gegeben hatte! Neben der Stute Ketupa, die bei unserem letzten Besuch noch trächtig war, stand nun ein kleines, helles, noch leicht staksiges Fohlen, dass später Provonce getauft werden sollte :)
Und damit nicht genug, denn auch das Fohlen Tomatzki hatte in den letzten Tagen, das Licht der Welt erblickt, wie wir kurz danach herausfanden und uns tierisch freuten!
Im laufe des Oktobers begrüßten wir dann noch unser Nesthäckchen Krümel und die Bande war endlich komlett.
Außerdem stand auch unser erster Besuch auf der Möweninsel in Schleswig an, von der wir vorher schon sehr viel gehört hatten und dementsprechend sehr gespannt waren.
So konnten wir das erste Mal mit dem sehr coolen Boot fahren und in unseren Waathosen in die Schlei laufen, was auf jeden Fall mal eine neue Erfahrung für uns war!
Der Grund weshalb wir eigentlich dort waren?- Dass waren über 100 kleine, überschwemmungsfähige Pflanzen, die wir im Uferbereich einpflanzen sollten, mit der Hoffnung, dass sie wachsen, Wurzeln bilden und so den Boden stabilisieren und die Erosion vermindern. Wir hoffen aufs Beste!
Und noch das letzte absolute Highlight, das hier nicht vergessen werden darf, die Robben die eines Abends am Einstrombauwerk direkt bei uns am Strand auftauchten!
So, das war also unser Oktober und zum Abschied noch ein herrlich frustrierter Kommentar von Tommi:
„ Immer diese Natur hier!!!“
Und mit diesen wundervollen, kontextlosen Worten verabschiede ich mich, bis bald :)






















